Samstag, 28. November 2015

Monatsfavoriten Oktober

Diesmal bin ich mit den Favoriten später dran als sonst. Aber immerhin habe ich es noch im November geschafft. ^^
Ich habe das Gefühl, langsam wirds zur Gewohnheit, dass ich an dieser Stelle darüber jammere, wie wenig Zeit ich im vergangenen Monat hatte, mir Gedanken über Favoriten zu machen. Natüüüürlich wars auch im Oktober so. Ich habe mich ja schon an anderer Stelle darüber ausgelassen, was ich im Oktober gerne alles hier auf dem Blog ausprobiert und veröffentlicht hätte. Hätte, würde, könnte... Naja. War wohl nix.




Anfang Oktober haben wir unseren neuen Herd bekommen. Die ersten eineinhalb Wochen des Monats waren daher noch vollgepackt mit Renovierungsarbeiten und Vorbereitungen. Da aber ein neuer Herd und eine generalüberholte Küche sowieso total toll sind, kann ich eben das auch als Favoriten anführen. Einen ausführlicheren Post mit einigen Bildern gab es von einigen Tagen hier. Das absolute Highlight der "neuen" Küche ist natürlich der Herd. Ein Set von Siemens mit Induktionskochfeld mit flexiblen Kochzonen und ein Ofen mit 3D Umluft oder so und Selbstreinigungsfunktion. Das Tolle am Kochfeld ist, dass ich durch die flexiblen Zonen theoretisch quasi aus dem ganzen Kochfeld eine einzige große Heizfläche machen kann auf der sich dann munter Töpfe und Pfannen verteilen lassen. Man muss nicht mehr darauf achten, ob der Topf auch wirklich mittig auf dem Feld steht und auch bei unserem winzigsten Töpfchen wird nicht mehr zu 50% links und rechts dran vorbei geheizt wie früher, weil es keine so kleine Kochzone gibt. Viel schneller geht mit Induktion sowieso alles. Ich bin zufrieden. Und beim Ofen war für mich tatsächlich die Pyrolysefunktion am Wichtigsten. Nach dem x-ten Brathähnchen und Co. war unser alter Ofen von innen von einer unzerstörbaren Fettschicht überzogen. Beim Versuch, das wieder sauber zu kriegen hat sich eher die "Lackierung" des Ofens abgelöst. Derartige Verunreinigungen verarbeitet der neue Ofen bei Bedarf einfach zu Staub und Asche... ha!



Als die Küche dann fertig war hatten wir ein Wochenende Verschnaufpause... wobei wir dieses Wochenende damit verbracht haben, die Wohnung vom Renovierungschaos zu befreien. Am Wochenende darauf kamen meine Mutter und meine Oma zu Besuch. Herr Pingu feiert im Dezember seinen 35. Geburtstag mit einer großen Party, zu der auch meine gesamte Verwandtschaft aus dem Frankenland eingeladen ist. Für uns war allerdings schon von vornherein klar, dass meine Oma mit ihren 81 Jahren von Location, Essen und vor allem auch von der Musik wenig begeistert wäre. Damit sie nicht dann im Dezember die lange Reise auf sich nimmt, nur um sich dann zu ärgern, haben wir sie und meine Mutter einfach schon im Oktober für ein Wochenende zu uns eingeladen. Auch wenn ich an diesem Wochenende das ein oder andere Mal kurz davor war, an die Decke zu gehen (näher erläutern möchte ich das jetzt nicht, weil es vielleicht fieser klingen würde, als es tatsächlich gemeint ist - aber dass Familie anstrengend sein kann, ist vermutlich für kaum jemanden eine Neuigkeit) war das Wochenende ein Favorit im Oktober. Allein schon deshalb, weil so selten jemand von meiner Familie den weiten Weg einmal quer durch Deutschland schafft. Einen Tag ging es nach Köln, inklusive Schifffahrt auf dem Rhein und einen Tag haben wir eine Tour runter zur Mosel und selbige entlang wieder zurück gemacht. Im Herbst wirklich hübsch anzusehen.


Halloween ist im Oktober natürlich immer mein absoluter Favorit. Ich fiebere diesem Fest schon seit meiner Kindheit das ganze Jahr über entgegen. Das mag daran liegen, dass ich schon immer etwas für alles Gruselige, Mysteriöse, Morbide, Makabere und Schräge übrig hatte. Als Kind wurde ich oft von wirklich wirklich üblen Albträumen geplagt, die man einem Kind in diesem Alter gar nicht zutrauen würde. Alles was mich tagsüber schockiert oder geängstigt hat, hat leicht den Weg in meine Träume gefunden und mich dort gequält. Ich hatte vor vielem Angst und versuchte allem aus dem Weg zu gehen, was mich nachts verfolgen könnte. Irgendwann schlug das ins genaue Gegenteil um. Ich wollte mich meinen Ängsten stellen und meine eigenen Träume niederkämpfen. Aus einer Aversion gegen alles Erschreckende wurde eine Faszination genau für diese Dinge. Ein Fest, das zum Gruseln und dazu da ist, andere zu erschrecken ist genau das Richtige für mich. Darüber hinaus mag ich die keltische Kultur und Bräuche. Vor dem Abitur habe ich sogar meine Facharbeit in Englisch über keltische Feste geschrieben. Das größte dieser Feste ist bekanntlich Samhain das keltische Neujahrsfest und - das heutige Halloween. Ich mag die Geschichte dahinter... dass in der Nacht von Halloween der Vorhang zwischen Diesseits und Jenseits besonders dünn ist und Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits übertreten können. Übrigens hat auch der Brauch, sich zu verkleiden seinen Ursprung in Samhain. Denn einige der Wesen aus dem Totenreich kamen herüber, um Lebende zu entführen. Um davor sicher zu sein, war der effektivste Schutz, den Eindruck zu erwecken man wäre bereits eine der toten Seelen auf Wanderschaft.

Im Oktober hat außerdem deutlich früher als ursprünglich angekündigt im nahegelegenen Einkaufszentrum eine Müller Drogerie eröffnet. Damit habe ich auch endlich Zugang zu vielen der 2m oder gar 3m-Theken verschiedener Marken... yay! Darauf habe ich mich wirklich gefreut, denn hier in der Nähe gab es ansonsten vorher keinen gut erreichbaren Müller. Ein Foto davon spare ich mir. Ich glaub jeder kann sich vorstellen, wie so ein Laden aussieht. ;)



Darüber hinaus habe ich mir im Oktober sündhaft teure, aber sohohoooo schöne Stiefeletten von Laura Vita gekauft (wer ein bisschen stöbern will kann das zum Beispiel hier tun. Ich sag euch... so schöne Stiefel. *-*). Die Dinger bringen mich sogar dazu, freiwillig Röcke zu tragen, obwohl ich sonst eher ein absolutes Jeansmädchen bin. Aber wäre doch schade, wenn diese hübschen Treter unter einer Hose verschwinden würden. Sie sehen zwar auch dann noch schön aus, aber trotzdem... Ich bin übrigens im Großen und Ganzen kein bisschen schuhsüchtig, wie man es Frauen im Allgemeinen nachsagt. Ich habe gerade so viele Schuhe wie man eben unbedingt braucht. Also zwei Paar Sneakers für die wärmeren Monate, 1-2 Paar Stiefel für den Winter, ein Paar Wanderstiefel und eine Handvoll "Ausgehschuhe" (keinesfalls mehr als 4-5 Paar). Die meisten davon sind reine Sitzschuhe, die ich nur zu Feiern anziehe wenn ich wirklich muss. In Highheels laufen kann ich sowieso nicht. Ansonsten ein Paar Springerstiefel aus meiner Jugendzeit und ein paar Stiefel für Mittelaltermärkte. Wenn ich das so aufzähle kommt es mir viel vor aber ich weiß, dass es wenig ist.

Geschminkt wurde sich im Oktober mal wieder nicht wirklich, daher gibt es aus dieser Richtung keine Favoriten. Und auch filmtechnisch gibt es nichts zu berichten. Mal sehen, was der Rest des Jahres so zu bieten hat.





Kommentare:

  1. Ich bin schon wieder hier gelandet und bestaune die Schuhe :D

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    1. Hahaha... schlimm oder? Selbst wenn man normalerweise mit Schuhen nicht viel am Hut hat.

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