Dienstag, 1. November 2016

Halloween: Prepare for the party of the year - Pt. 3


Das ist der letzte Halloween Vorbereitungspost - versprochen. Leider waren die Tage vor Halloween so stressig, dass ich den Post nicht wie geplant vorher fertig bekommen habe.

Jack Sparrow lässt grüßen


Eine kurzhaarige Voodoo-Hexe geht finde ich gar nicht. Aber wenn kurze Haare einen Vorteil haben, dann den, dass sie sich locker leicht unter einer Perücke verstecken lassen. Über Amazon habe ich einen billigen Rasta-Fiffi bestellt, der nach mehreren Handwaschgängen mit Waschmittel sogar nicht mehr komplett zum Kotzen stinkt. Dazu gab es Woll-Dreadlocks von dreadlockshop.de, einen Schal und einen Katzenschädel aus Resin aus China (das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich großartig. Ich hätte mit allem möglichen gerechnet, aber nicht mit einem so guten Schädel). Die obligatorischen Federn durften auch nicht fehlen.



Zugegebenermaßen ekelt es mich vor dem Ding ziemlich. Aber das liegt einfach daran, dass ich das Gefühl von unechten Haaren überhaupt nicht haben kann. In diesem Fall auch noch verfilzt und zotig... bäh. Und dann auch noch dieser latente Plastikgeruch. Aber hoffentlich optisch wenigstens zu gebrauchen. Letztlich habe ich mich dann zum Essen dazu entschieden, das Ding abzunehmen, da ich Bedenken hatte, sonst ständig die abstehenden Flusen im Mund oder im Essen zu haben. Da ich vorab kein Foto mehr machen konnte, bekommt ihr jetzt erst mal ein Bild vom Abend ohne Gesicht. Ich will ja nicht vorgreifen.

Baron Samedi hat den Hut schön


Gut, Herr Pingu würde an dieser Stelle vermutlich betonen, dass er nicht Baron Samedi verkörpern will, weil jener ein Schwarzer ist und das nicht passt. Also einigen wir uns auf Voodoo-Hexer oder Voodoo-Doktor? Ein eben solcher sollte jedenfalls standesgemäß gekleidet sein und dafür braucht es einen Zylinder.



Auch hier kam ein Schal zum Einsatz und in diesem Fall ein Fuchsschädel aus Resin vom gleichen Händler wie mein Katzenschädel. Federn waren auch hier ein Muss und eine Knochenkette komplettierte den Look.


Voodoo-Dolls, made by Blair Witch


Mit Nadel und Faden kann ich nicht wirklich gut umgehen, daher kamen die Voodoopuppen, die jeder direkt im Sinn hat nicht in Frage. Aus New Orleans brachten wir eine Voodoo Doll von Watchover mit. Aber da die eher putzig ist, wollten wir zusätzlich noch eine gruselige Variante. Zeitlich und talentmäßig ließ sich hierfür nur eine Blair Witch Version verwirklichen. Aber die Dinger vermitteln allemal das gewünschte Unbehagen.


Praktischerweise hat man dafür auch das Meiste schon griffbereit durch andere Bastelprojekte und die Stöckchen findet man überall.


Veve, oh weh


Als zusätzliches Element habe ich Veve-Karten gebastelt. Zuerst musste ich herausfinden, was diese "Voodoo Symbole", die mir schon öfter begegnet sind überhaupt sind. Wikipedia lieferte mir nicht nur die Definition, sondern auch gleich die Symbole im SVG-Format.

"Ein Veve ist ein graphisches Symbol, das einen Voodoo-Geist (Loa) in einem Ritual repräsentiert."



Wir hatten noch ein bisschen Marmoroptik Papier da, also habe ich die Symbole einfach ausgedruckt, anstatt sie selbst zu zeichnen. Mit gewissen Erinnerungen an die selbstgemalten Schatzkarten aus Kindertagen, habe ich dann noch die Kanten der ausgeschnittenen Karten angeflämmt. Kann sich sehen lassen und ist allemal alltagstauglicher, als die Symbole mit zerriebenen Eierschalen auf den Boden zu streuen.


So, ihr habt es geschafft und ich auch. So viel habe ich seit dem Kindergarten nicht mehr gebastelt glaube ich. XD
Als kleine Entschädigung und weil er zum Thema passt, zeige ich euch diesen kleinen Kerl, den ich geschaffen habe, als ich noch kreativ war:







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen